Archiv für Dezember, 2011

Jahresrückblick

Auch wenn es für die ersten Monate nicht viel schönes zu erzählen gibt, gehören sie zu dem Jahr 2011 dazu und haben einen Großteil meiner Gefühlswelt ausgemacht. Im Februar sind wir umgezogen, aus der Wohnung, in der der Prinz seine erstem Lebensmonate verbrachte, hinein in eine Wohnung, die in meinem Heimatort ist. Hier fühle ich mich zu Hause und bin froh, dass auch der Prinz hier groß wird.

leider war die Freude über die neue Wohnung schnell getrübt über die Diagnose meiner Mutter. Gleich zu Anfang des Jahres bekamen wir die fürchterliche Nachricht: Lungenkrebs.

Die Folgemonate waren geprägt durch Angst und Hoffen. Zwischendurch musste ich mich von den 20ern verabschieden, aber leider viel dieser Tag genau auf den Krankenhausaufenthalt meiner Mutter. Gefeiert wurde deswegen nicht.

Direkt danach fuhren wir mit meiner Mutter in unseren ersten Urlaub. An die Nordsee. Das Wetter war mies und der Prinz bekam das 3-Tage-Fieber, aber dennoch genossen wir jede Minute.

Ab Mitte des Jahres wurden die emotionalen Achterbahnfahrten wieder etwas ruhiger und der Sommer, welcher eigentlich keiner war, wurde genossen. Der erste Sommer mit unserem Baby war einfach unbeschreiblich schön. Er liebt die Natur und wäre eigentlich nicht böse, wenn wir in einem Zelt wohnen würden, anstatt hinter dicken Mauern. So verbrachten wir tagtäglich unsere Zeit auf dem Spielplatz im Bach oder im Sandkasten.

 Zum Spätsommer des Jahres 2011 wurde es dann wieder aufregender, denn die Eingewöhnung in die Krippe begann. Der einzige Sommer mit unserem Baby indem wir 100% Zeit hatten für ihn, verging und eine neue Ära begann. Er gewöhnte sich schnell und ist bis heute begeistert und willig in die Krippe zu gehen. Der September war ein schöner Monat, fast der schönste des Jahres. Es stand die Taufe an, der erste Geburtstag und eine wunderschöne Hochzeit. Leider wurde dieser Monat ebenfalls überschattet. Denn meine liebe Tante ist gestorben. Nach einer schweren OP hat sie es leider nicht geschafft wieder nach Hause zu kommen.

Im Herbst habe ich wieder angefangen zu arbeiten und so raste die Zeit der letzten Monate nur so dahin.

Auch wenn dieses Jahr nicht unbedingt zu den besten der vergangenen Jahre zählt, ist es dennoch etwas ganz besonderes. Denn es war  das erste (komplette) Jahr mit unserem Prinz. In diesem Jahr hat er alles gelernt, was man so lernen muss im ersten Lebensjahr. Erst hat er sich drehen gelernt, dann konnte er robben, dann kamen die Zähne, dann konnte er krabbeln und mit 11 Monaten lernte er laufen. Er sprach seine ersten Wörter und hat sich zu einer ganz besonderen kleinen Persönlichkeit entwickelt. All das passierte in nur einem Jahr.  Am Ende des neuen Jahres wird er bereits 2 Jahre alt sein. Er wird, wenn das so weiter geht uns die Ohren abkauen und uns noch mehr im Griff haben als bisher. Ich wünschte ich könnte Zeitsprünge machen und ihn ab und an nochmal als klitzekleines Baby knuddeln und knutschen. Denn wenn er vor mir sitzt und ich ihn anziehen möchte, er aber der Meinung ist, den Schal bereits selbst anziehen zu wollen, wird mir ganz schwer ums Herz. Und ich weiß, nächstes Jahr um diese Zeit, ist selbst das letzte bisschen Baby aus unserem Prinzen verschwunden. Manchmal halte ich ihn so fest und rieche ganz arg an seinen Haaren, in der Hoffnung noch einmal seinen Babyduft zu riechen. Zum Glück schläft er noch so oft bei uns im Bett, so kann ich mit ihm kuscheln und ihn knuddeln. Und wenn er am Morgen wach wird und seine kleine Patschehand fährt einem durchs Gesicht und er sagt  ”Mama” , dann kann man nicht glücklicher sein.

Ich wünsche allen einen guten Rutsch  und einen schönen Start ins neue Jahr.

Ich hoffe es wird ein ruhiges Jahr. Ein unaufregendes Jahr (im negativen Sinn) und endlich ein Jahr der positiven Nachrichten.

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Nachdem Weihnachten fast vorbei ist

bleibt jetzt auch endlich mal wieder ein wenig Zeit um hier frischen Wind reinzubringen. Ein Grund für die lange Blogpause waren die Kranheiten die wie ein PingPong Ball von einem zum anderen getragen wurden in den letzten Wochen. Nun aber kränkelt nur noch Martha ein bisschen und wenn man von der doppelseitigen Bindehautentzündung vom Prinzen absieht, sind wir endlich wieder gesund. Natürlich traten die Matschaugen pünktlich zum heiligen Abend auf. Natürlich. Wann sonst? Aber weil solch geschwollenen eitrigen Augen nicht genug wären, war unser Abfluß in der Badewanne ebenfalls der Meinung, heilig Abend wäre der passende Augenblick um zu verstopfen. Der Notdienst am heilig Abend bescherte uns dann mal nebenbei 350 € weniger auf dem Konto.

Ja. Soviel zu den letzten Tagen. Viel schlimmere Ereignisse sind zum Glück nicht zu verzeichnen, wenn man von einem 4 wöchigen laufenden Ohr absieht.

Der Prinz ist großartig, sowieso schon immer, aber zu Zeit enorm. Er ist zwar an Anstrengung nicht zu überbieten, dennoch ist es zur Zeit einfach nur toll. Er ist ein Kleinkind und wahnsinnig schnell am lernen. Bevor ich ihn in den Himmel lobe, möchte ich loswerden, dass ich sehr großen Respekt vor dem Trotzalter habe. Denn das, was hier manchmal los ist erinnert schon mächtig daran. Auch die Erzieherinnen von ihm bestätigen, dass sich da wohl so langsam sein “Ich” bildet. Eigentlich sollte das erst frühestens mit 18 Monaten passieren, aber warum auch nicht früher? Diese Tatsache gepaart mit seiner Kletterlust und seiner Hyperaktivität lassen uns so manchmal eine Krise bekommen.

Die Schlafproblematik hat sich (dreimalaufholzklopf) enorm gebessert. Er schläft Abends ALLEINE (!!!) ein und wenn er aufwacht kommt er zu uns ins Bett und schläft dann, zwar nicht immer bis 06:00 aber meistens bis 05:00 uhr durch. Dann ist die Nacht vorbei. Das er ein Frühaufsteher ist, werden wir nie ändern können und es bleibt uns nur dies zu akzeptieren.

Im Januar starten wir das Projekt “Mittagsschlaf in der KiTa”. Denn ab Februar sind meine Stunden auf 80% angehoben worden (gewollt). Ich hoffe das macht nichts kaputt an der nun so entspannten Schlafsituation. Denn wenn der Prinz müde ist, winkt er uns und sagt “heia” und läuft zu seinem Bett.

Apropo “heia”.  Heute ist der erste Zweiwortsatz gefallen: Mit zeigen auf den schlafenden Kater: “Oskar heia!” wir sind fast vom Stuhl gekippt. Die alte Labertasche.

Dabei sind die Wörter die auch aussenstehende verstehen können, nicht wirklich viele.

Mama

Ball

Oskar

Paul

Oma

Auto

Ansonsten hat er Wörter abgewandelt oder erfunden. “Gukra (ursprünglich Gurke) bedeutet Essen.

Warum auch immer sagt er “Adei” wenn er wo runter oder hoch will. Wenn einer aufstehen soll oder ihm aus dem Weg gehen soll.

Also hier wird geuatscht was das Zeug hält und das trägt natürlich zur Entspannung bei, denn so kann er sich ausdrücken und bekommt weniger Wutanfälle. :D

Ich wünsche Euch allen noch schöne Restfeiertage!

Bilder kommen demnächst zum Jahresrückblick.

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Herzlichen Glückwunsch im Doppelpack

wünschen wir den 2 (seit heute nun) Kleinkindern von Schokojule.

Feiert schön, macht viele Fotos und genießt diesen einzigartigen Tag!

 

 

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